ALICE D lost | Unithea 2025

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost | deep in the bosom of the gentle night

Im Rahmen des Unithea Theaterfestivals, Frankfurt Oder/Słubice (PLN)

14. Juni 2025, 21.15 Uhr
Collegium Polonicum, Słubice (PLN)

Wie durch das Wunderland wandelt Alice D durch den Techno-Club. Dort, wo sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Alice D tanzt, zwischen den Polen, auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität, wo ihre Suche nach trauter Zugehörigkeit zu einem Balanceakt um Selbstermächtigung und Sucht wird.
Basierend auf Texten und Motiven aus René Daumals Das große Besäufnis und Lewis Carrolls Alice im Wunderland vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück welches die Frage nach Einsamkeit und Abhängigkeit in jener Subkultur unumgehbar in den Raum stellt.

Jenny hat von vorne bis hinten eine Welt kreiert, glaubhaft und spannend, mit allen Themen und Gefühlen, die zur Clubwelt gehören. Toll wie sie tanzt und sich ausdrückt! Sie hat viel zu geben und berührt! (Jana Olschewski, Schauspielerin)

Die facettenreichen Themen rund ums Raven wurden derartig präzise, humorvoll, deep, verstörend und zum Nachdenken behandelt. Ich hab mich in vielen Punkten gesehen und verstanden gefühlt. (L. R., Raver)

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Foto: Kay Volbehr, Nadiia Birchak

Reservierungen

TreuhandTechno | Rostock 2025

// PERFORMANCE //

TreuhandTechno Rostock

22. Februar 2025 | Freigeist Theater, Rostock

T wie Trainspotting! 

Mit „TreuhandTechno Rostock“ hat das Theaterkollektiv Panzerkreuzer Rotkäppchen die Abwicklung der Neptun-Werft und die gleichzeitige Entwicklung von Techno im Rostock der 90er Jahre untersucht. 

In den leeren Werfthallen fanden in den 90er Jahren illegale Raves statt, u.a. mit DJ Jenseits oder SK MIZE. Grabkerzen führten zu den Party-Locations und leuchteten den party people den Weg durch die dunkle Werft.

T wie Techno, T wie Tod, T wie Trauer!

Und während in der Nacht die unendlichen Techno-Beats in den abgewickelten Werfthallen wummerten, gingen die Leute am Tag auf die Strasse, um gegen die Abwicklung der Werft zu protestieren. Eine der Protestaktionen ist bis heute legendär: Azubis mauerten den Eingang der Treuhandfiliale zu mit dem Slogan: Ihr verbaut unsere Zukunft, wir verbauen euren Eingang.

Dort im Nordosten der ehemaligen DDR weht ein rauh-herzlicher Wind, Rostock – ein Lebensgefühl zwischen Hanse und Hochsee.

Es spielten: Sabine Böhm, Giorgia Bovo, DJ Kutter und Stephan Deglow, Camilla Milena Feher, Kerstin Hurbain, Dorothea Löbbermann, Anna Stiede, Werner Türk, Isabelle Vogt, Jenny Helene Wübbe

Künstlerische Leitung: Susann Neuenfeldt | Leitender Dramaturg & Autor: Simon Strick | Finanzleitung/Social Media: Maria Ullrich | Technische Leitung: Holger Duhn | Ton: Lukas Maser | Licht: Katri Kuusimäki | Techno tracks „Me and my rhythm box“, „Ich bin meine Maschine: Hans Narva

Fotos © Peter Weiss Haus Rostock, Holger Duhn, Maria Ullrich

Eine Produktion von Panzerkreuzer Rotkäppchen gefördert vom Peter Weiss Haus Rostock, der Rosa Luxemburg Stiftung, MV tut gut, der Freigeister Theatergruppe, und der Hanse und Universitätsstadt Rostock.

ALICE D lost | 2024-26

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost

19./20./21. September 2024 | ACUD-Theater, Berlin
14. Juni 2025 | Unithea Festival, Frankfurt Oder/Słubice (PLN)
16. Oktober 2025 | Freisprung Theaterfestival, Rostock
Termine 2026 tba

Tief fällt Alice D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Der Technoclub als Wunderland – ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Auf ihrem traumverlorenen Streifzug durch die „künstlichen Paradiese“ jener Clubnacht bewegt sich Alice D zwischen den Polen, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität. Und ihre Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit wird zu einer inneren Reise um Sucht und Selbstermächtigung.
Basierend auf Texten und Motiven aus René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück, welches die Frage nach Kollektivität und Abhängigkeit in jener Subkultur unumgehbar in den Raum stellt.
Mithilfe einer Klebebandrolle, einer Taschenlampe und der Kraft des bloßen Körpers entfaltet sich in der ansonsten leeren Blackbox ein theatrales Kalaidoskop, welches hinterfragt, ohne den Zeigefinger zu erheben, diesen jedoch – aus einer großen Passion für Techno und Clubkultur heraus – genau in die „gezeigte“ Wunde legt.

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Meisterin am Ton: Mira Sanjana Sharma, Jelena Bonner | Fotos: © Luca Morgantini, Kay Volbehr, Nadiia Birchak

Solltest du Hilfe benötigen oder für jemand anderes suchen, findest du Unterstützung hier:
Ravesensible Therapieangebote: Mental Rave Network
Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031 | Telefonseelsorge: 08000 110111
Drogenberatungs Chat: drugcom.de

Premiere: ALICE D lost

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost | deep in the bosom of the gentle night

Premiere 19. September 2024
Weitere Vorstellungen: 20./21. September 2024, jeweils 20.00 Uhr
ACUD-Theater, Berlin

Tief fällt Alice D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Der Technoclub als Wunderland – ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Auf ihrem traumverlorenen Streifzug durch die „künstlichen Paradiese“ jener Clubnacht bewegt sie sich zwischen den Polen, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität. Und ihre Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit wird zu einer inneren Reise um Sucht und Selbstermächtigung.
Basierend auf René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ entsteht ein performatives Kaleidoskop, welches mit Elementen des Tanz/Theaters Bewegung als Tool zur Dekonstruktion gelebter (Denk-)Muster und (Verhaltens-)Strukturen untersucht und die Frage nach Abhängigkeit, Identität und Gemeinschaft neu in den Raum stellt.

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Meisterin am Ton: Mira Sanjana Sharma | Fotos: © Linn Hansen

VVK: ACUD-Theater, Tel.: 030 – 44 35 94 97 und an der Abendkasse

TreuhandTechno FFO | Frankfurt (Oder) 2024

// PERFORMANCE //

TreuhandTechno FFO

22. Juni 2024 | Unithea Featival, Magistrale Kunsthalle, Frankfurt Oder

TreuhandTechno Frankfurt Oder untersucht in theatralen Formaten die Abwicklung des VEB Halbleiterwerks HFO und die zeitgleiche Entwicklung von Techno in Frankfurt Oder.

TEASER

Mit: Sabine Böhm, Giorgia Bovo, Maike Möller-Engemann, Kerstin Hurbain, Dorothea Löbbermann, Anna Stide, Werner Türk , Jenny Helene Wübbe | Künstlerische Leitung & Regie: Susann Neuenfeldt | Dramaturgie: Simon Strick | Choreographie: Maike Möller Engemann | Technische Leitung: Holger Duhn | Sounddesign: Camilla Feher | Recherche: Tobias Mönch | Produktion: Maria Ullrich | Fotos: © Ronald Spratte, Kay Vohlbehr

Eine Produktion von PKRK. Gefördert vom Unithea Theaterfestival der Europa-Universität Viadrin und dem Fonds Darstellende Künste.

A hilarious yet depressing Collection of Data | Leidse, NL 2024

// TANZ-PERFORMANCE//

A hilarious yet depressing Collection of Data 2.0

19./20. Mai 2024 | Leidse Hofjes Festival, NL

Wiederaufnahme einer überarbeiteten Version unserer interdisziplinären Tanz-Performance im Rahmen des Leidse Hofjes Festival 2024.

Von und mit: Anouk van der Voet, Jenny Helene Wübbe | Sound Design: Isabel Taube

Aftermovie 2024

Müller und die Rosa Riesin | Berlin 2024

// PERFORMATIVE RECHERCHE //

Müller und die Rosa Riesin

April 2024 | Berlin

Der Panzerkreuzer hat performativ zu „Müller und die Rosa Riesin“ geforscht – es war ein Rausch, ein Little Dark Age. Der Schlüssel zur Serienkiller*in, zu Heiner Müller, zu KILLING TRANS WENDE war zeitgenössischer Tanz. Alles kam in Stufen von ROSA zusammen – Herakles im Wald von Beelitz, schwebender Müll, Geisterfleisch in Säcken, Hühnergesichter, Adidas-Trainingsanzüge. Alles kam zusammen und wir fanden ein Monster, eine Abrisshydra. Der Alptraum kommt auf Stelzen über die Grenze GIDDY WITH DELIGHT (Simon Strick)

The Panzerkreuzer did performative research on „Müller and the Pink Giantess“ – it was a frenzy, a Little Dark Age. The key to the serial killer, to Heiner Müller, to KILLING TRANS WENDE was contemporary dance. Everything came together in stages of ROSA – Heracles in the forest of Beelitz, floating garbage, ghost meat in sacks, chicken faces, Adidas tracksuits. Everything came together and we found a monster, a demolition hydra. The nightmare crosses the border on stilts GIDDY WITH DELIGHT (Simon Strick)

Mit: Kerstin Hurbain, Jenny Helene Wübbe | Konzept & Regie: Susann Neuenfeldt | Fotos: © Maria Ullrich

Eine Produktion von PKRK.

HOW ARE YOU | Berlin 2022

// SKULPTURALE PERFORMANCE //

HOW ARE YOU

24./25./26. Juni 2022 | 48 Stunden Neukölln, Aviatrix, Berlin

Irgendwas und alles zwischen himmelhoch jauchzend
– zu Tode betrübt.
Trübe Tage. Lange Stunden.
Träges Grübeln, oben unten oben unten.
Ich mich lauthals schreiend oder klammheimlich verkriechen will.
Ich ich ich will will will.
Ich will so viel und bringe doch kein Wort heraus,
Zu beschreiben wie es in mir drinnen und in meinem Kopf ausschaut.

Wie oft fragen wir uns gegenseitig „Wie geht’s dir?“ ohne die Antwort abzuwarten? Und wie oft antworten wir auf ebenjene Frage mit „Gut.“, ohne weiter darüber nachzudenken, reflexartig? Wie ehrlich gehen wir tatsächlich mit unseren Emotionen um und wie konsequent sind wir in der Kommunikation unserer Gefühle?

In unserer skulpturalen Performance-Arbeit wagen wir als inter-disziplinäres Künsterinnen-Duo den Blick unter die Oberfläche, hinein in die Welt hinter der Frage. Mit unserer Arbeit möchten wir dem Stigmata intensivem Empfindens und dem daraus entstehenden Gefühlsdruck entgegenwirken. Ein Verhandlungs-raum wird eröffnet, in welchem das eigene Verhältnis zu Nähe/Intimität sowie zu Distanz/Raum untersucht werden kann. Was möchte ich sehen und was nicht? Mit welchem Blick begegne ich meinen und anderen Gefühlszuständen? Wie nah möchte ich dem Unberechenbaren, dem Unbeständigen kommen? Wie viel Raum kann und möchte ich geben?

Eine Erfahrungswelt in Form einer Skulpturen-Landschaft ermöglicht eine detaillierte Betrachtung. Der*die Betrachter*in ist eingeladen, in das Gefühlsfeld einzutauchen. Ein immersives Erlebnis, bei welchem er*sie selbst vor die Wahl gestellt wird.

TRAILER

Von und mit: Jenny Helene Wübbe | Skulpturen: Jelena Bonner | Fotos: © Thao Hien Vo