ALICE D lost | Gastspiele 2026

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost | deep in the bosom of the gentle night

24. Januar 2026 | ROSTOCK
Bunker Rostock
Tickets an der Abendkasse (Barzahlung)

3o. Januar 2026 20. März 2026 | STRALSUND
Kulturkirche St. Jakobi (Gustav-Adolf-Saal)
Tickets
*** Aufgrund eines technischen Defekts muss die Vorstellung in Stralsund auf den 20.03.2026 verschoben werden. ***

31. Januar 2026 | GREIFSWALD
Theaterwerft
Tickets

1. Februar 2026 | CARLOW
Igel-Eck
Eintritt auf Spendenbasis

13. Februar 2026 | SCHWERIN
Komplex Schwerin
Tickets

Weitere Termine tba.

Tief fällt ALICE D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Wie durch das Wunderland wandelt sie durch den Technoclub. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitäts-fliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Auf ihrem traumverlorenen Streifzug bewegt sich ALICE D zwischen den Polen, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität.
Basierend auf René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem zu einem dynamischen Monologstück um Selbstermächtigung und Sucht.

Von & mit Jenny Helene Wübbe | Fotos: © Maren Winter

Gefördert durch den fredak MV aus Mitteln vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.

Premiere: KRIEG ODER FRIEDEN

// STÜCKENTWICKLUNG //

KRIEG ODER FRIEDEN – Seit dem Urbeginn der Welt

Premiere 16. Januar 2026
Weitere Vorstellung: 17. Januar | jeweils 20.00 Uhr
DGH Thandorf | Alte Dorfstraße 8, 19217 Thandorf

Berlin-Premiere 21. Januar 2026 | 20.00 Uhr
Ballhaus Prinzenallee

2 Schauspielerinnen und ein hundert Jahre alter Teddybär. 
Mit vereinten Kräften stemmen sie sich gegen den Strom der Zeit: Warum ist Kriegstüchtigkeit plötzlich wieder sexy und Frieden von gestern? Was ist überhaupt Krieg? Und wo fängt er an – im Außen oder Innen?
 Mit kindlichem Ernst, wilder Phantasie und vielen klugen Büchern im Gepäck wagen sich die drei direkt hinein ins Hauptquartier der NATO. Die müssen es doch schließlich wissen!


Warum bekriegt sich der Mensch? Und kann er das überhaupt: Frieden? 
Stimmen, Bilder der Vergangenheit ziehen auf: 20., 21. Jahrhundert erst eindeutig, dann nicht mehr auseinander zu halten. Das Grauen, die Angst, das kleine große Glück am Weihnachtsbaum. Die Zukunft, das Ende kennen wir nicht.

VVK Thandorf: KartenDV@t-online.de und Abendkasse
VVK Berlin: www.ballhausprinzenallee.de und Abendkasse

Von & mit Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe | Fotos: © Simon Detel

Die Produktion und Premiere in Thandorf sind gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.

Magdalena Scharler und Jenny Helene Wübbe sind seit 2019 durch die gemeinsame Arbeit in dem freien Theaterkollektiv syn:format künstlerisch miteinander verbunden.

MAGDALENA SCHARLER ist seit Abschluss ihrer Schauspielausbildung am Michael Tschechow Studio Berlin 2009 als freie Schauspielerin und Regisseurin in Deutschland und der Schweiz tätig. Stückentwicklungen bilden dabei das Herzstück ihres Schaffens, (u.a. Hebbel am Ufer, HAU2, Forum Theater Stuttgart, Safe Basel, Theater Esslingen, Theater im Delphi Berlin, Theater unterm Dach, Jagdschloß Grunewald). 2014 gründete sie das Berliner Theaterkollektiv syn:format, dessen Regisseurin sie seitdem ist. Bis 2021 prägte die Zusammenarbeit mit syrischen Geflüchteten dessen Produktionen. Es entstand u.a die preisgekrönte „Trilogie des Ankommens“ mit Einladungen zu (inter-)nationalen Festivals.

JENNY HELENE WÜBBE absolvierte 2018 ihr Studium an
der Schule für Schauspiel Hamburg. Es folgten tänzerisch-performative
Weiterbildungen, u.a. mit ULTIMA VEZ, ORIANTHEATRE und am Marina Abramovic
Institute, in Berlin, Paris, Krakau und Athen. Als freie Schauspielerin und Tänzerin ist sie seit 2019 Mitglied von Panzerkreuzer Rotkäppchen (Regie: Susann Neuenfeldt, u.a. Freigeist Theater, Rostock, Stasi Zentrale Berlin, Techno-Club ://about blank). Mit Magdalena Scharler verbindet sie eine enge Zusammenarbeit, seit sie 2019 Teil von syn:format wurde. Mittlerweile ist sie dort als co-verantwortliche Produktionsleitung und Schauspielerin tätig. 2024 erhielt sie das Künstlerstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern und stand mit ihrem ersten Monologstück unter Eigenregie „ALICE D lost“ auf der Bühne.

Hüttenstadt Elegie | Eisenhüttenstadt 2025

// Theatrale Jubiläumsfeier für das FriWo //

Hüttenstadt Elegie

09. / 10. / 11. Oktober 2025 | Friedrich-Wolf-Theater, Eisenhüttenstadt

2025 feiert das Friedrich-Wolf-Theater ein rundes Jubiläum: Seit seiner Eröffnung 1955 ist es Bühne, Begegnungsort und kultureller Brennpunkt – jetzt wird das Haus 70 Jahre alt. Das Jubiläumsprojekt „Hüttenstadt Elegie“ ist eine rauschende theatrale Feier: voller nostalgischer Rückblicke auf das Friwo als kulturellen ‚Hochofen‘ der Stadt. Das Theaterkollektiv Panzerkreuzer Rotkäppchen übernimmt die Rolle der Zeremonienmeisterinnen dieser Jubiläumsshow. Gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen aus der Stadt entsteht ein glamouröses Geburtstagsspektakel. Das Friwo verwandelt sich in ein begehbares Gesamtkunstwerk mit mehreren Spielstationen: vom Vorplatz über die Künstlergarderobe bis in den Orchestergraben gibt es Geschichten, Erinnerungen und Träume zu erleben. Tanz, Schauspiel, Gesang, Puppentheater und Klanginstallationen feiern das Friedrich-Wolf-Theater und lassen seinen Glanz nach außen strahlen.

Hausgeist Vincent Martinez | Der Künstler Al Titzki | Garderobiere Sabine Boehm | Tom Hanks Inga Dietrich | Die Gloerreichen Sieben Anna Stiede | Stahlwerk Jenny Helene Wübbe | Jungchen Dana Bong | Snowy Jo Titzki | Karl Marx Helga Lazaar | Soundverschmelzerin Camilla Milena Fehér | Germania Barbarica Luise Grell | Berolina Danja Schilling | Herr Zahn Manfred Zahn | Trabbifahrer Helmut Jache | Bodyguards Stephanie Soldan, Jasmin Thelke, Nicole Thelke (TheEi)

Künstlerische Leitung & Regie Susann Neuenfeldt | Raumphilosophie Werner Türk | Dramaturgie & Grafik Simon Strick | Produktionsleitung Maria Ullrich, Susann Neuenfeldt | Kommunikation & Finanzen Maria Ullrich | Regie- & Dramaturgieassistenz Nuria Zechlin | Technische Leitung Kay Volbehr | Bühne & Kostüm Katharina Dyck, Konrad Schaller | Lichtdesign Katri Kuusimaki | Ton Lukas Maser, Hannes Koch | Kompositionen Al Titzki, Hans Narva (PlanPunk) | Musikalische Leitung Al Titzki | Choreographie Linda Weissig | Ausstattung Anat Homm | Kamera Sezgin Kivrim | Technik Holger Duhn, Kay Hupka

Eine Produktion von Panzerkreuzer Rotkäppchen, dem Friedrich-Wolf-Theater und der Stadt Eisenhüttenstadt in Kooperation mit Volkschor Eisenhüttenstadt e.V., Tanzensemble kuz, InterKultur VielFarben e.V., Museum für Utopie und Alltag, und weiteren Hüttenstädter Künstlerinnen.

Gefördert vom Land Brandenburg, Landkreis Oder-Spree, Stadt Eisenhüttenstadt, Friedrich-Wolf-Theater, Fonds Darstellende Künste, Arcelor Mittal, EDL – Eisenhüttenstädter Dienstleistungsgesellschaft, EWG und GeWi Eisenhüttenstadt.

Fotos: © Sezgin Kivrim, Kay Volbehr

EKEL III | Berlin 2025

// Performance //

Mein Ekel ist dein Ekel

11. Juli 2025 | panke.gallery, Berlin

Teil 3 der Performance-Reihe „Mein Ekel ist ein Privileg

Die letzte Veranstaltung in der Panke Gallery lädt zum kollektiven Abscheu und zur gemeinsamen Auseinandersetzung ein. Es wird geschwitzt, diskutiert, getrommelt, geschmeckt und zurückgespült. Der Ekel tropft, sickert, verbindet. Inspiriert vom berühmten Satz aus Heiner Müllers Hamletmaschine – „Mein Ekel ist ein Privileg“ – hat sich PKRK seit 2024 in mehreren Veranstaltungen künstlerisch, politisch und diskursiv mit Ekel als ambivalenter, produktiver Emotion beschäftigt. Dabei wurde Ekel nicht als bloße Abwehr verstanden, sondern als Impuls für Differenz, Kritik, Kollektivität und Self-Empowerment. Jetzt, zum Abschluss, geht es um den geteilten Ekel. Den überlaufenden, ansteckenden, unausweichlichen. Das, was bleibt. „Mein Ekel ist dein Ekel“ – ist ein offener Abend, der sich Jam und Begegnung verschreibt – ein ekliger Auslauf und gleichzeitig ein Raum des Übergangs.

PERFORMERINNEN: Ausstellung und live Werkproduktion Anat Homm | PKRK-Performer*innen & Wiedergängerinnen aus EKEL I & II Anna Stiede, Jenny Helene Wübbe, Sabine Böhm, Maike Möller Engemann | Schlagzeug Almut Lustig

Mini-Gesprächsrunden, niedrigschwellig & offen, zum Zuhören oder Mitdiskutieren moderiert von: Maria Ullrich

TEAM: Künstlerische Leitung Susann Neuenfeldt | Dramaturgie Simon Strick, Marisa Burckhardt | Raum/Ausstattung Alison Shea, Werner Türk

Eine Produktion von Panzerkreuzer Rotkäppchen.

Gefördert vom Berliner Senat für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Fotos: © Kay Volbehr

ALICE D lost | Unithea 2025

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost | deep in the bosom of the gentle night

Im Rahmen des Unithea Theaterfestivals, Frankfurt Oder/Słubice (PLN)

14. Juni 2025, 21.15 Uhr
Collegium Polonicum, Słubice (PLN)

Wie durch das Wunderland wandelt Alice D durch den Techno-Club. Dort, wo sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Alice D tanzt, zwischen den Polen, auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität, wo ihre Suche nach trauter Zugehörigkeit zu einem Balanceakt um Selbstermächtigung und Sucht wird.
Basierend auf Texten und Motiven aus René Daumals Das große Besäufnis und Lewis Carrolls Alice im Wunderland vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück welches die Frage nach Einsamkeit und Abhängigkeit in jener Subkultur unumgehbar in den Raum stellt.

Jenny hat von vorne bis hinten eine Welt kreiert, glaubhaft und spannend, mit allen Themen und Gefühlen, die zur Clubwelt gehören. Toll wie sie tanzt und sich ausdrückt! Sie hat viel zu geben und berührt! (Jana Olschewski, Schauspielerin)

Die facettenreichen Themen rund ums Raven wurden derartig präzise, humorvoll, deep, verstörend und zum Nachdenken behandelt. Ich hab mich in vielen Punkten gesehen und verstanden gefühlt. (L. R., Raver)

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Foto: Kay Volbehr, Nadiia Birchak

Reservierungen

EKEL II | Berlin 2025

// Performance Spektakel //

Mein Ekel ist Aktion

26. April 2025 | Haus 22, ehem. Stasi-Zentrale, Berlin-Lichtenberg

Teil 2 der Performance-Reihe „Mein Ekel ist ein Privileg

Die Aktions- und Performancekunst der DDR war Widerstand aus dem Körper heraus. Widerstand gegen Überwachung von Menschen in einem System, das den Körper zu einer fröhlich funtionierenden Arbeitsmaschine stilisierte. Unter dem Motto „Mein Ekel ist Aktion“ widmet sich die zweite Veranstaltung der Ekel-Reihe der radikalen Kraft von Ekel in der DDR-Performancekunst der 1980er Jahre. In einem begehbaren Performance-Spektakel wird Haus 22 auf dem Gelände der ehemahligen Stasi-Zentrale – einst Ort der Kontrolle – zur Bühne: Performances, Reenactments und szenische Intallationen erschließen auf zwei Etagen historische wie zeitgenössische Perspektiven auf Körper, Norm, Widerstand und Erinnerung. Die Veranstaltung sieht sich als Reclaim eines Angstortes, als empowernde Überschreibung durch Kunst – und als Einladung, Ekel als Künstlerisches Ausdrucksmittel und Signatur neu zu denken.

PERFORMERINNEN: Station Lothar Anne Stiede | Station Speisesaal Dana Bong, Dorothea Löbbermann, Giorgia Bovo, Jenny Helene Wübbe, Kerstin Hurbain, Rachel E. Skipor, Sabine Böhm, Vincent Martinez | Station Hausgeist Maike Möller-Engemann | Station DDR Aktionskunst Gabriele Stötzer, Gabriele Göbel, Verene Kyselka, Ina Heyner

TEAM: Künstlerische Leitung/Regie Susann Neuenfeldt | Dramaturgie Simon Strick, Marisa Burckhardt | Recherche Anna Stiede, Susann Neuenfeldt, Marisa Burckhardt | Finanzleitung/Kommunikation Maria Ullrich | Szenographie Susann Neuenfeldt, Werner Türk | Kostüme/Requisiten Alison Shea | Choreographie Giorgia Bovo, Kerstin Hurbain | Gestaltung Simon Strick | Kamera Sezgin Kivrim | Technische Leitung Holger Duhn | Tondesign-/technik Klaus Altenmüller, Lukas Maser | Lichtdesing/-technik Holger Duhn, Kay Vollbehr | Übersetzung Laura Sophia Becker

Eine Produktion von Panzerkreuzer Rotkäppchen in Kooperation mit Stasiunterlagen-Archiv, der Aktionskünstlerin Gabriele Stötzer & Team und dem Theater Thikwa.

Gefördert vom Berliner Senat für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Fotos: © Alison Shea, Kay Volbehr

über leben | Berlin 2025

// STÜCKENTWICKLUNG //

über leben

21./22./23. März 2025 | Theater unterm Dach, Berlin

Ausgehend von persönlichen Erfahrungen des Ensembles erzählt ÜBER LEBEN von Verlust, Trauer und Veränderung als existentiell privater und gesellschaftlicher Erfahrung. Was bleibt von unseren Leben? Von unseren Ängsten, Träumen, unseren Niederlagen und Triumphen? Wohin geht unsere Liebe? Wohin gehen wir? Und warum sind wir hier? Mit Hölderlin als Schutzpatron begegnen die Schauspielerinnen diesen Fragen, den düsteren und seligen Phänomenen des Menschenlebens und geben, was sie haben: Phantasie, Mut und Wahrhaftigkeit. Und ein Wolkenchor ist auch dabei.

„Wie glücklich war ich, denn wir waren zusammen. Hier auf dieser Erde.“

Von und mit: Friederike Pöschel, Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe | Regie: Magdalena Scharler | Bühne & Kostüm: Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe

Eine Produktion von syn:format in Kooperation mit dem Theater unterm Dach, Berlin

Fotos © Simon Detel

TreuhandTechno | Rostock 2025

// PERFORMANCE //

TreuhandTechno Rostock

22. Februar 2025 | Freigeist Theater, Rostock

T wie Trainspotting! 

Mit „TreuhandTechno Rostock“ hat das Theaterkollektiv Panzerkreuzer Rotkäppchen die Abwicklung der Neptun-Werft und die gleichzeitige Entwicklung von Techno im Rostock der 90er Jahre untersucht. 

In den leeren Werfthallen fanden in den 90er Jahren illegale Raves statt, u.a. mit DJ Jenseits oder SK MIZE. Grabkerzen führten zu den Party-Locations und leuchteten den party people den Weg durch die dunkle Werft.

T wie Techno, T wie Tod, T wie Trauer!

Und während in der Nacht die unendlichen Techno-Beats in den abgewickelten Werfthallen wummerten, gingen die Leute am Tag auf die Strasse, um gegen die Abwicklung der Werft zu protestieren. Eine der Protestaktionen ist bis heute legendär: Azubis mauerten den Eingang der Treuhandfiliale zu mit dem Slogan: Ihr verbaut unsere Zukunft, wir verbauen euren Eingang.

Dort im Nordosten der ehemaligen DDR weht ein rauh-herzlicher Wind, Rostock – ein Lebensgefühl zwischen Hanse und Hochsee.

Es spielten: Sabine Böhm, Giorgia Bovo, DJ Kutter und Stephan Deglow, Camilla Milena Feher, Kerstin Hurbain, Dorothea Löbbermann, Anna Stiede, Werner Türk, Isabelle Vogt, Jenny Helene Wübbe

Künstlerische Leitung: Susann Neuenfeldt | Leitender Dramaturg & Autor: Simon Strick | Finanzleitung/Social Media: Maria Ullrich | Technische Leitung: Holger Duhn | Ton: Lukas Maser | Licht: Katri Kuusimäki | Techno tracks „Me and my rhythm box“, „Ich bin meine Maschine: Hans Narva

Fotos © Peter Weiss Haus Rostock, Holger Duhn, Maria Ullrich

Eine Produktion von Panzerkreuzer Rotkäppchen gefördert vom Peter Weiss Haus Rostock, der Rosa Luxemburg Stiftung, MV tut gut, der Freigeister Theatergruppe, und der Hanse und Universitätsstadt Rostock.

ALICE D lost | 2024-26

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost

19./20./21. September 2024 | ACUD-Theater, Berlin
14. Juni 2025 | Unithea Festival, Frankfurt Oder/Słubice (PLN)
16. Oktober 2025 | Freisprung Theaterfestival, Rostock
Termine 2026 tba

Tief fällt Alice D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Der Technoclub als Wunderland – ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Auf ihrem traumverlorenen Streifzug durch die „künstlichen Paradiese“ jener Clubnacht bewegt sich Alice D zwischen den Polen, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität. Und ihre Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit wird zu einer inneren Reise um Sucht und Selbstermächtigung.
Basierend auf Texten und Motiven aus René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück, welches die Frage nach Kollektivität und Abhängigkeit in jener Subkultur unumgehbar in den Raum stellt.
Mithilfe einer Klebebandrolle, einer Taschenlampe und der Kraft des bloßen Körpers entfaltet sich in der ansonsten leeren Blackbox ein theatrales Kalaidoskop, welches hinterfragt, ohne den Zeigefinger zu erheben, diesen jedoch – aus einer großen Passion für Techno und Clubkultur heraus – genau in die „gezeigte“ Wunde legt.

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Meisterin am Ton: Mira Sanjana Sharma, Jelena Bonner | Fotos: © Luca Morgantini, Kay Volbehr, Nadiia Birchak

Solltest du Hilfe benötigen oder für jemand anderes suchen, findest du Unterstützung hier:
Ravesensible Therapieangebote: Mental Rave Network
Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031 | Telefonseelsorge: 08000 110111
Drogenberatungs Chat: drugcom.de

Premiere: ALICE D lost

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost | deep in the bosom of the gentle night

Premiere 19. September 2024
Weitere Vorstellungen: 20./21. September 2024, jeweils 20.00 Uhr
ACUD-Theater, Berlin

Tief fällt Alice D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Der Technoclub als Wunderland – ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Auf ihrem traumverlorenen Streifzug durch die „künstlichen Paradiese“ jener Clubnacht bewegt sie sich zwischen den Polen, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität. Und ihre Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit wird zu einer inneren Reise um Sucht und Selbstermächtigung.
Basierend auf René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ entsteht ein performatives Kaleidoskop, welches mit Elementen des Tanz/Theaters Bewegung als Tool zur Dekonstruktion gelebter (Denk-)Muster und (Verhaltens-)Strukturen untersucht und die Frage nach Abhängigkeit, Identität und Gemeinschaft neu in den Raum stellt.

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Meisterin am Ton: Mira Sanjana Sharma | Fotos: © Linn Hansen

VVK: ACUD-Theater, Tel.: 030 – 44 35 94 97 und an der Abendkasse