A hilarious yet depressing Collection of Data | Berlin 2023

// TANZ-PERFORMANCE //

A hilarious yet depressing Collection of Data

24./25. Juni 2023 | 48 Stunden Neukölln, Körnerpark, Berlin

Wer bin ich in diesem Spiel?
Was ist noch wahr, real, gar echt?
Wo kann ich die Freiheit spüren?
Wie fühl ich mich wieder mehr als nur schlecht?

Scharfe Klingeln, ein beidseitiges Schwert.
Leere Worte greifen tief.
Bin ich nicht schön, nicht liebenswert?
Auf meinem Herz: Achtung fragil.

Die Einsamkeit nach einem Kuss,
Zarte Flammen im Keim erstickt.
Und doch:
Es in meinem Innern wieder weiter,
ohne Frust,
unaufhörlich, stark und stärker,
immer weiter tickt.

The play with Fire, the play with Hearts, with Love – it may be the oldest game of society, which meets online dating as the urban play of today. Anyone who has tried their luck for “Swipe, Match, Love” already knows the game: a huge freedom to explore in a seemingly endless pool of opportunities… Play or be played? What often remains are the archived chats on our phones, an ever so often hilarious as well as depressing Collection of Data.
How can we take part in this game of love without giving up on its challenges to fully enjoy it (again, and again)? How do we navigate this vulnerable playground, in which ease and lightheartedness are essential for its enjoyment? 
In our interdisciplinary performance we will “log in” once again to explore the playground of modern love through music, dance, and text, taking the audience on a journey through its highs and lows. Opening the curtains to a rosy-coloured, pink-clouded “filtered” reality of a homely living room, we will find ourselves confronted with our own live-generated Collection of Data. Traveling from a simulation of daily life patterns through intensified artificial dance structures, the performance culminates in a celebration of love, vulnerability and friendship. Let’s play!

Von und mit: Anouk van der Voet, Jenny Helene Wübbe | Text: Jenny Helene Wübbe | Sound Design: Isabel Taube | Fotos: © Luca Morgantini

Als SIGNAL Festivalbeitrag zum Jahresthema mit einer besonders starken Außenwirkung gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

An der Arche um acht | Berlin 2022/23

// KINDERTHEATER //

An der Arche um acht

11./12./18./19. Juni 2022 | Jagschloss Grunewald, Berlin
02./03./04./11. Juni 2023 | Theater im Delphi, Berlin

„An der Arche um acht“ – ein Kindertheaterstück von Ulrich Hub für die ganze Familie mit Akkordeon

Drei Pinguine, allerbeste Freunde im ewigen Eis. Vor lauter Langeweile fällt ihnen nichts anderes ein als sich über die kleinen und großen Fragen des Universums zu streiten: Gibt es einen Gott? Und wenn ja, mag er Käsekuchen – mit oder ohne Rosinen? Besonders viel Phantasie scheint er jedenfalls nicht zu haben – soweit das Auge reicht ist da ja nur: Eis. Weißes Eis. Das lässt Gott nicht lange auf sich sitzen. Er schickt die Sintflut. Und als wäre das nicht Problem genug, gibt’s auf der Arche Noah nur Platz für zwei Pinguine: Was also tun mit dem dritten? Ein Pinguin lässt doch einen anderen Pinguin nicht im Regen stehen…

Wir freuen uns, das junge Publikum und seine Familien mit auf die abenteuerliche Reise der Pinguine zu nehmen: „Pünktlich an der Arche um Acht!“ – ein Stück über Glaube, Freundschaft und Zivilcourage.

Ulrich Hubs wundervolle Komödie ist eines der erfolgreichsten Kindertheaterstücke der vergangenen Jahre und wurde u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006 ausgezeichnet.

Im Zeitraum 13. – 17. Juni 2022 sowie 05. – 09. Juni 2023 spielen wir zusätzliche Vorstellungen für Willkommensklassen spielen.

Es spielen Rudolf Krause, Friederike Pöschel, Mira Sanjana Sharma, Maria Thomaschke, Jenny Helene Wübbe | Regie Magdalena Scharler | Bühne und Kostüm Anne-Simone Vogt | Musik und Sound Simon Detel | Künstlerische Mitarbeit Zena El Abdalla | Produktionsleitung Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe | Fotos: © Simon Detel

Mit freundlicher Unterstützung durch Fonds auf Augenhöhe, Berthold Leibinger Stiftung | In Kooperation mit der Bürgerstiftung Berlin, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten | Aufführungsrechte: Verlag der Autoren Frankfurt am Main | Eine Produktion von syn:format

Die Wiederaufnahme wird gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

The East in ME | Berlin 2023

// PROZESSFÖRDERUNG //

The East in ME

Die Erinnerungskultur für Ostdeutschland ist an einem Wendepunkt angelangt.
30 Jahre nach Mauerfall, Wiedervereinigung, Rostock-Lichtenhagen ist eine neue Generation herangewachsen, die die DDR nicht mehr als „untergegangene Diktatur“ oder „vergangene Utopie“ erinnern will.
Diese Generation fühlt „den Osten“ anders: im Präsens und als eine Quelle für alternative Lebensentwürfe.
Statt Ostalgie oder DDR-Bashing geht es dieser Generation darum, den Osten und die Reste der DDR in der Gegenwart neu zu artikulieren: als Teil der eigenen Identität.
Das Faszinierende: diese Generation erinnert die DDR, ohne sie erlebt zu haben.
Für sie ist der Osten nicht Historie, die man aufarbeiten oder für die man sich rechtfertigen muss, sondern phantomschmerzende „Heimat“, verschüttete Eigengeschichte und Ressource vielfältiger Zukunftskonstruktionen.
Mit „The East in Me“ wollen wir an diesen neuen Erinnerungsdiskurs anknüpfen.
Während in den bildenden Künsten zunehmend Künstler:innen mit Ostbiographie sichtbar werden, wollen wir diesen neuen „Gefühlsraum Ost“ im Theater bearbeiten und zeitgenössische theatrale Formate für ihn entwickeln.
Für die Realisierung unseres Projekts brauchen wir keinen Jahrestag, keine offiziellen Feierlichkeiten, keinen runden Geburtstag.
Wir brauchen Orte – Probebühnen mit Labor- und Werkstattatmosphäre.

Beteiligt an den Splittern: Sabine H. – Die neunfache Kindsmörderin aus Brieskow-Finkenheerd (Fotos 1/4/5) & Die Krähen – Physiologie und Mythologie von Saatkrähen im Nationalpark „Unteres Odertal“ (Fotos 2/3/6/7)

Produktion: Panzerkreuzer Rotkäppchen | Produktionsleitung: Anat Homm | Künstlerische Leitung: Susann Neuenfeldt | Finanzleitung: Maria Ullrich | Choreographie: Maike Möller-Engemann | Tanz: Kerstin Hurbain, Jenny Helene Wübbe, Giorgia Bovo | Sound Design: Hans Narva | Licht Design: Holger Duhn | Video: Ana Marinov | Kommunikation: Simon Strick | Social Media: Maria Ullrich | Technische Leitung: Kirstin Giebeler | Website: Ludovica Farace & Giannina Herion | Forschende: Anna Stiede, Richard Pfützenreuter, Alison Shea, Susann Neuenfeldt, Jana Olschewski, Sabine Böhm, Luise Grell, Jenny Helene Wübbe, Maike Möller Engemann | Sängerin: Danja Schilling

Ein Projekt von PKRK. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste.