HOW ARE YOU | Berlin 2022

// SKULPTURALE PERFORMANCE //

HOW ARE YOU

24./25./26. Juni 2022 | 48 Stunden Neukölln, Aviatrix, Berlin

Irgendwas und alles zwischen himmelhoch jauchzend
– zu Tode betrübt.
Trübe Tage. Lange Stunden.
Träges Grübeln, oben unten oben unten.
Ich mich lauthals schreiend oder klammheimlich verkriechen will.
Ich ich ich will will will.
Ich will so viel und bringe doch kein Wort heraus,
Zu beschreiben wie es in mir drinnen und in meinem Kopf ausschaut.

Wie oft fragen wir uns gegenseitig „Wie geht’s dir?“ ohne die Antwort abzuwarten? Und wie oft antworten wir auf ebenjene Frage mit „Gut.“, ohne weiter darüber nachzudenken, reflexartig? Wie ehrlich gehen wir tatsächlich mit unseren Emotionen um und wie konsequent sind wir in der Kommunikation unserer Gefühle?

In unserer skulpturalen Performance-Arbeit wagen wir als inter-disziplinäres Künsterinnen-Duo den Blick unter die Oberfläche, hinein in die Welt hinter der Frage. Mit unserer Arbeit möchten wir dem Stigmata intensivem Empfindens und dem daraus entstehenden Gefühlsdruck entgegenwirken. Ein Verhandlungs-raum wird eröffnet, in welchem das eigene Verhältnis zu Nähe/Intimität sowie zu Distanz/Raum untersucht werden kann. Was möchte ich sehen und was nicht? Mit welchem Blick begegne ich meinen und anderen Gefühlszuständen? Wie nah möchte ich dem Unberechenbaren, dem Unbeständigen kommen? Wie viel Raum kann und möchte ich geben?

Eine Erfahrungswelt in Form einer Skulpturen-Landschaft ermöglicht eine detaillierte Betrachtung. Der*die Betrachter*in ist eingeladen, in das Gefühlsfeld einzutauchen. Ein immersives Erlebnis, bei welchem er*sie selbst vor die Wahl gestellt wird.

TRAILER

Von und mit: Jenny Helene Wübbe | Skulpturen: Jelena Bonner | Fotos: © Thao Hien Vo

Die gute Maschine von G | Görlitz 2021

// STÜCKENTWICKLUNG //

TreuhandTechno Görlitz: Die gute Maschine von G

Premiere Pandemie bedingt verschoben auf unbestimmte Zeit | Kühlhaus, Görlitz

„Ruhe liegt in der Luft, denn die Maschinen machen kein Geräusch. (…) Ich wittere den Duft der Eskalation. (…) Die Wände weggesprengt und mein exponentiell schlagendes Herz wird stehenbleiben im Glück der Freiheit, während meine Füße weiter tanzen von Position zu Position, von Sequenz zu Sequenz. Ich taumele in die Eskalation, allein, und ewig, bis die Leere dieser Welt ausgezählt sein wird.“

Eine Stückentwicklung zur Treuhand-Liquidation des ersten FCK freien Kühlschranks der FORON Werke.

TEASER

Mit: Josefin Fischer, Kerstin Hurbain, Maike Möller-Engemann, Alison Shea, Anna Stiede, Werner Tuerk, Jenny Helene Wübbe | Künstlerische Leitung & Regie: Susann Neuenfeldt | Choreographie: Maike Möller-Engemann | Autor: Simon Strick | Dramaturgie: Richard Pfützenreuter | Sound-Design: Hans Narva | Gesang: Danja Schilling | Licht-Design: Holger Duhn | Kostüme: Frieda Westphalen | Regieassistenz: Helena Renker, Richard Pfützenreuter | Technotracks: DJ Jana, Cora S., fr. JPLA | Veranstaltungsmanagement: Maria Ullrich | PR & Social Media: Karin Zennig

Eine Produktion von PKRK. Gefördert Fonds Darstellende Kunst aus Mitteln der BKM und der Rosa Luxemburg Stiftung.

Zwischen Venus & Vulva | Chemnitz 2021

// PERFORMENCE //

Zwischen Venus & Vulva

Give. A. Fuck. – Reflexionen über Lust, Pornographie und Prostitution

1./2./3./9./10. Oktober 2021 | microArts Chemnitz, Die Stadtwirtschaft, Chemnitz

Unter dem Motto Give. A. Fuck. schlossen sich fünf Künstler*innen-Gruppen zusammen und entwickelten Theaterperformances zu verschiedenen Unterthemen von Prostitution & Sexwork. Als Grundlage dienten Gespräche mit Expert*innen der jeweiligen Themengebiete.

In unserer Performance zum Thema Ethical Porn behandeln wir die Grundbausteine feministischer Pornografie. Auch und vor allem heutzutage noch steht die Lust des heterosexuellen cis-Mannes im Mittelpunkt der Mainstream-Pornos. Die Frau fungiert als Objekt der Befriedigung und sexuellen Entladung. Die Sex-Industrie als Spiegel unserer Gesellschaft: Es wird nicht nur ein sexistisches Machtverhältnis zwischen cis-Mann und Frau dargestellt, sondern auch ein fatal verzerrendes Bild von Sex an junge Menschen vermittelt. In einer interdisziplinären Gegenüberstellung zeigen wir die Möglichkeiten feministischer Pornografie auf, wenn alle beteiligten Personen gemeinsam Lust empfinden. 

Von und mit: Annette Maria Stoll, Jenny Helene Wübbe

Offen lag die Welt | Berlin 2021

// STÜCKENTWICKLUNG //

Offen lag die Welt

oder: Wir klatschen unsere Laptops an die Wand und gehen spielen

1. – 5. September 2021, Jagdschloss Grunewald

Eineinhalb Jahre Pandemie liegen hinter uns – Eineinhalb Jahre Erfahrung, die von allen gemacht und doch von jedem anders erlebt wurde. In unserem aktuellen Stück wagen wir den Schritt hinaus. Hinaus aus den isolierten Wirklichkeiten der Einzelnen, hinein in den Wald, um dort – unter freiem Himmel – das brüchig gewordene Wir neu zusammenzusetzen. 

Basierend auf dem eigenen Erleben und Recherchen in der Berliner Bevölkerung entstand eine theatrale Enzyklopädie multipler Wirklichkeiten, der Träume, Ängst und Geschichten, die in jeder Vorstellung neu durchleuchtet was ist und hineindeutet in das, was sein kann. 

TEASER

Von und mit: Mohammed Ali, Rudolf Krause, Alaa Nasser, Mira Santana Sharma, Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe | Regie: Magdalena Scharler | Bühne & Kostüm: Anne-Simone Vogt | Musik & Sound: Simon Detel | Künstlerische Mitarbeit: Zena El Abdalla | Technische Leitung: Gordon Dyballa | Presse-und Öffentlichkeitsarbeit: Nora Gomes | Kamera und Schnitt Teaser: Ferdinand Carriére | Produktionsleitung: Magdalena Scharler, Jenny Helene Wübbe | Fotos: © Simon Detel

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien 
Eine Produktion von syn:format, in Kooperation mit Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und Michael Tschechow Studio Berlin

4-11-89 Theater der Revolution | Berlin 2019

// PERFORMANCE //

4-11-89 Theater der Revolution

4. November 2019 | Alexanderplatz, Berlin

Eröffnungsperformance von PKRK im Rahmen des 30 Jahre Mauerfall-Festivals

Theatrale Wiederbelebung der ersten freien Demonstration in der DDR am 4.11.1989, 30 Jahre später als „Theater der Revolution“: Eine Revolution von der Straße, der man das Improvisierte, das Überraschende, die Überforderung, das Gefühl ansieht. Wehmut nach diesem Freiheitsmoment soll entstehen, der alles wollte, außer Wiedervereinigung und nationalen Taumel. Wir lassen neue Redner*innen zu Wort kommen, denn niemandem reicht die historische Rekonstruktion: Nostalgie und Gedenken sind keine Antworten auf heutige Probleme und Proteste. Fridays for Future trifft auf Markus Wolf, Gregor Gysi legt die Masken ab und spricht Klartext, eine Deutschtürkin besingt den staatstragenden Rassismus, und ein Punk gibt den Stefan Heym von 2019. Wir leiten die Emotionen von 89 in die politischen Forderungen und kollektiven Gefühlslagen von heute.

TRAILER

Sprecherinnen: Josefin Fischer, Anna Stiede, Dorothea Löbbermann, Mereika Schulz, Jana Olschewski, Maike Möller-Engemann, Fatma Kar/Danja Schilling, Almut Lustig, Johanna Rohloff/Rike Schultze, Charlotte Tjaben, Hans Narva, Ellen Schernikau | Tanz: Manon Greiner, Isabelle Vogt, Tata Ziegler, Tina Rusin, Susann Schulze, Michelle von Ruschinsky, Mandy Huch, Jessica Hellmann, Helena Renker, Angelina Busch, Rike Schulze, Katja Bienert, Dana Bong, Kirsten Burger, Nina Caarelli, Karin Fiedler, Lin Hektoen, Kerstin Hurbain, Leonie Lefebre, Marina Medvedeva, Georgina Rowsen, Vera Schrankl, Jessica Schwan, Laetitia Toursarkissian, Isabelle Vogt, Tanja Watoro, Kara Wenham, Jenny Helene Wübbe | Band: Chris Fisher, Falk Schönfelder, Konstantin Dupelius, Jakob Enderlein, Alexander Lode, Bettina Drein | Texte: Tina Turnheim, Charlotte Tjaben, Andre Herzberg, Fatma Kar, Ronald Schernikau, Renate Hürtgen, Simon Strick | Künstlerische Leitung & Regie: Susann Neuenfeldt | Co-Regie: Markus Wolf, Inga Dietrich | Dramaturgie: Simon Strick | Recherchen & Beratung: Richard Pfützenreuter, Anna Stiede | Choreographie: Maike Möller Engemann | Musikalische Leitung: Hans Narva | Bühne: Werner Tuerk | Kostüme: Alison Shea | Ton: Holger Duhn, Tim Schleinitz | Licht: Holger Duhn | PR & Öffentlichkeit: Frauke Jürgens | Live-Kamera: Kathrin Krottenthaler

Eine Produktion von PKRK, in Kooperation mit der Kulturprojekte GmbH

Pippi Langstrumpf | Hamburg 2018/19

// KINDERTHEATER //

Pippi Langstrumpf nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren

Premiere 29. November 2018 | Altonaer Theater

Der Alltag der braven Geschwister Tommy und Annika ändert sich schlagartig, als in das leerstehende Nachbarhaus ein Mädchen mit roten Zöpfen und Sommersprossen einzieht. Pippilotta Victualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – so heißt das lebenslustige Mädchen mit vollem Namen. Aber alle dürfen sie Pippi nennen. Sie kommt nicht allein, sondern bringt ihren Affen Herrn Nilsson, ihr Pferd Kleiner Onkel und einen Koffer voller Goldstücke mit. Pippi macht, was sie will, schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt. Sie stellt die Regeln der Erwachsenen auf den Kopf und triumphiert über Lehrerinnen, Einbrecher und Polizisten. Außerdem hofft sie, dass ihr verschollener Seeräubervater Efraim Langstrumpf sie bald besuchen kommt. Schon bald ist sie die allerbeste Freundin von Tommy und Annika und ihre Tage sind nun voller Abenteuer und aufregender Erlebnisse! Im Winter 2018 bringt das Altonaer Theater Astrid Lindgrens Kinderklassiker auf die Bühne – ein Erlebnis für Groß und Klein!

Es spielen: Lisa Tschanz / Liza Simmerlein, Jenny Helene Wübbe, Quintus Hummel, Christian Richard Bauer, Theresa Horeis, Gerd Lukas Storzer / Andre Grave, Gosta Liptow | Regie: Ulrich Meyer-Horsch | Bühne: Sonja Zander | Kostüme: Ricarda Lutz