ALICE D lost | 2024-26

// TECHNO TANZ THEATER //

ALICE D lost

19./20./21. September 2024 | ACUD-Theater, Berlin
14. Juni 2025 | Unithea Festival, Frankfurt Oder/Słubice (PLN)
16. Oktober 2025 | Freisprung Theaterfestival, Rostock
Termine 2026 tba

Tief fällt Alice D. Tiefer und tiefer sinkt sie hinab in den Schoß der dunklen Nacht. Hier eröffnet sich ihr inmitten von Rausch und Exzess eine Welt individuell-intimer Freiheit: Der Technoclub als Wunderland – ein Schmelztiegel, in welchem sich Realitätsfliehende und Freiheitssuchende Seite an Seite zu monotonen Rhythmen auf extremen Frequenzen bewegen. Doch was, wenn die Tanzlust zum unstillbaren Durst wird?
Auf ihrem traumverlorenen Streifzug durch die „künstlichen Paradiese“ jener Clubnacht bewegt sich Alice D zwischen den Polen, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Selbstfindung und Destruktivität. Und ihre Suche nach Geborgenheit und Zugehörigkeit wird zu einer inneren Reise um Sucht und Selbstermächtigung.
Basierend auf Texten und Motiven aus René Daumals „Das große Besäufnis“ und Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ vermengt Jenny Helene Wübbe assoziativ-biographische Lyrik, klassische Texte und energiegeladene Techno-Bewegungen zu einem dynamischen Monologstück, welches die Frage nach Kollektivität und Abhängigkeit in jener Subkultur unumgehbar in den Raum stellt.
Mithilfe einer Klebebandrolle, einer Taschenlampe und der Kraft des bloßen Körpers entfaltet sich in der ansonsten leeren Blackbox ein theatrales Kalaidoskop, welches hinterfragt, ohne den Zeigefinger zu erheben, diesen jedoch – aus einer großen Passion für Techno und Clubkultur heraus – genau in die „gezeigte“ Wunde legt.

Von & mit: Jenny Helene Wübbe | Meisterin am Ton: Mira Sanjana Sharma, Jelena Bonner | Fotos: © Luca Morgantini, Kay Volbehr, Nadiia Birchak

Solltest du Hilfe benötigen oder für jemand anderes suchen, findest du Unterstützung hier:
Ravesensible Therapieangebote: Mental Rave Network
Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031 | Telefonseelsorge: 08000 110111
Drogenberatungs Chat: drugcom.de

A hilarious yet depressing Collection of Data | Leidse, NL 2024

// TANZ-PERFORMANCE//

A hilarious yet depressing Collection of Data 2.0

19./20. Mai 2024 | Leidse Hofjes Festival, NL

Wiederaufnahme einer überarbeiteten Version unserer interdisziplinären Tanz-Performance im Rahmen des Leidse Hofjes Festival 2024.

Von und mit: Anouk van der Voet, Jenny Helene Wübbe | Sound Design: Isabel Taube

Aftermovie 2024

A hilarious yet depressing Collection of Data | Berlin 2023

// TANZ-PERFORMANCE //

A hilarious yet depressing Collection of Data

24./25. Juni 2023 | 48 Stunden Neukölln, Körnerpark, Berlin

Wer bin ich in diesem Spiel?
Was ist noch wahr, real, gar echt?
Wo kann ich die Freiheit spüren?
Wie fühl ich mich wieder mehr als nur schlecht?

Scharfe Klingeln, ein beidseitiges Schwert.
Leere Worte greifen tief.
Bin ich nicht schön, nicht liebenswert?
Auf meinem Herz: Achtung fragil.

Die Einsamkeit nach einem Kuss,
Zarte Flammen im Keim erstickt.
Und doch:
Es in meinem Innern wieder weiter,
ohne Frust,
unaufhörlich, stark und stärker,
immer weiter tickt.

The play with Fire, the play with Hearts, with Love – it may be the oldest game of society, which meets online dating as the urban play of today. Anyone who has tried their luck for “Swipe, Match, Love” already knows the game: a huge freedom to explore in a seemingly endless pool of opportunities… Play or be played? What often remains are the archived chats on our phones, an ever so often hilarious as well as depressing Collection of Data.
How can we take part in this game of love without giving up on its challenges to fully enjoy it (again, and again)? How do we navigate this vulnerable playground, in which ease and lightheartedness are essential for its enjoyment? 
In our interdisciplinary performance we will “log in” once again to explore the playground of modern love through music, dance, and text, taking the audience on a journey through its highs and lows. Opening the curtains to a rosy-coloured, pink-clouded “filtered” reality of a homely living room, we will find ourselves confronted with our own live-generated Collection of Data. Traveling from a simulation of daily life patterns through intensified artificial dance structures, the performance culminates in a celebration of love, vulnerability and friendship. Let’s play!

Von und mit: Anouk van der Voet, Jenny Helene Wübbe | Text: Jenny Helene Wübbe | Sound Design: Isabel Taube | Fotos: © Luca Morgantini

Als SIGNAL Festivalbeitrag zum Jahresthema mit einer besonders starken Außenwirkung gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Zwischen Venus & Vulva | Chemnitz 2021

// PERFORMENCE //

Zwischen Venus & Vulva

Give. A. Fuck. – Reflexionen über Lust, Pornographie und Prostitution

1./2./3./9./10. Oktober 2021 | microArts Chemnitz, Die Stadtwirtschaft, Chemnitz

Unter dem Motto Give. A. Fuck. schlossen sich fünf Künstler*innen-Gruppen zusammen und entwickelten Theaterperformances zu verschiedenen Unterthemen von Prostitution & Sexwork. Als Grundlage dienten Gespräche mit Expert*innen der jeweiligen Themengebiete.

In unserer Performance zum Thema Ethical Porn behandeln wir die Grundbausteine feministischer Pornografie. Auch und vor allem heutzutage noch steht die Lust des heterosexuellen cis-Mannes im Mittelpunkt der Mainstream-Pornos. Die Frau fungiert als Objekt der Befriedigung und sexuellen Entladung. Die Sex-Industrie als Spiegel unserer Gesellschaft: Es wird nicht nur ein sexistisches Machtverhältnis zwischen cis-Mann und Frau dargestellt, sondern auch ein fatal verzerrendes Bild von Sex an junge Menschen vermittelt. In einer interdisziplinären Gegenüberstellung zeigen wir die Möglichkeiten feministischer Pornografie auf, wenn alle beteiligten Personen gemeinsam Lust empfinden. 

Von und mit: Annette Maria Stoll, Jenny Helene Wübbe